Einheitliche Zugangslösungen:

Der Campus von morgen als Blueprint für Smart Buildings

Hersteller, Systemanbieter und Integratoren aus der Gebäude- und Sicherheitstechnik stehen vor einer wachsenden Herausforderung: Die Betreiber moderner Gebäudekomplexe – ob Industrieanlagen, Krankenhäuser oder große Bürozentren – fordern zunehmend ganzheitliche Sicherheitskonzepte. Im Zentrum steht dabei der Wunsch nach einheitlichen Zugangslösungen und einer „Mobile-First“-Benutzerauthentifizierung. Die tägliche Verwaltung von Zugangsrechten für Tausende von Personen ist mit klassischen, isolierten Einzellösungen kaum noch effizient zu bewältigen.

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Gleichzeitig stehen Betreiber und Integratoren vor einem großen Hindernis: dem sogenannten „Rip-and-Replace“-Struggle. Endkunden scheuen den teuren und radikalen Komplettaustausch ihrer oft über Jahrzehnte gewachsenen Infrastruktur. Für Lösungsanbieter bedeutet das: Wer zukunftsfähig bleiben will, muss Gesamtsysteme anbieten, die eine nahtlose Nachrüstung (Retrofit) ermöglichen. Die dafür eingesetzten Hardware-Komponenten müssen abwärtskompatibel zu Altsystemen sein und gleichzeitig den Weg für moderne, mobile Technologien ebnen.

Wie sich dieser Spagat zwischen Legacy-Systemen und digitalen Zugangstechnologien in der Praxis meistern lässt, zeigt ein europaweites Hochschulprojekt. Der Beitrag beleuchtet, warum Universitäten als ideale Testumgebung für moderne Zugangskonzepte gelten, welche Rolle universelle RFID-Lesegeräte spielen und wie Mobile Credentials schrittweise eingeführt werden können, ohne bestehende Infrastrukturen auszutauschen.

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