Near Field Communication (NFC)

NFC (Near Field Communication bzw. Nahfeldkommunikation) definiert einen Standard zum kontaktlosen Datenaustausch, der auf hochfrequenter RFID-Technologie basiert (13,56 MHz).

Es unterstützt drei unterschiedliche Anwendungstypen:

  • Peer-to-Peer (P2P) – zum Datenaustausch zwischen zwei Geräten (z. B. ein Smartphone und ein Point-of-Sale-Terminal)
  • Kartenemulation – ein NFC-Gerät (z. B. Smartphone) verhält sich wie ein kontaktloses Ausweismedium
  • Read-Write-Modus – das NFC-Device ist im aktiven Modus und liest ein passives Tag (z. B. NFC Papieretikett)


Mit NFC kann eine Vielzahl von Applikationen abgedeckt werden – etwa im Bereich der Bezahlung oder beim Austausch von Multimediadateien. Auch bei Visitenkarten, in Museen, Bildungseinrichtungen sowie im Handel hält NFC Einzug.

Die Übertragungsreichweite von NFC liegt bei etwa 10 Zentimetern und punktet mit einem sehr niedrigen Batterieverbrauch. Lediglich der Bruchteil einer Sekunde wird für den Verbindungsaufbau zwischen zwei NFC-fähigen Endgeräten benötigt. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 424 kbit/s. Somit ist NFC bestens geeignet für mobiles Bezahlen.

NFC wird von fast allen gängigen Android-Smartphones unterstützt. 

Weitere Technologien

Radio Frequency Identification (RFID)
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Bluetooth Low Energy (BLE)
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