Der Markt für Ladelösungen von Elektrofahrzeugen wird exponentiell wachsen. Um das Wachstum der öffentlichen und privaten Ladeinfrastruktur zu unterstützen, benötigen Hersteller und Betreiber von Ladestationen sichere, moderne Lösungen für die Benutzeridentifizierung und die Zugangskontrolle.
Hier erfahren Sie, warum die Branche auf RFID und mobile Technologien für eine bequeme und sichere Authentifizierung setzt.
Wachsender Markt für Elektromobilität und Ladeinfrastruktur
Einem aktuellen Bericht von has-to-be und BERG Insight zufolge wird der Markt für Elektrofahrzeuge allein in der EU bis 2030 auf 1 bis 2 Billionen Euro jährlich und bis 2050 auf 4 bis 8 Billionen Euro jährlich anwachsen. Vergleichbare Werte dürften für die USA und weltweit gelten. Um all diese neuen Elektroautos und LKWs versorgen zu können, muss die Ladeinfrastruktur in entsprechendem Tempo ausgebaut werden.
Der Sektor für Elektromobilität umfasst sowohl öffentliche als auch private Infrastrukturen. Viele Unternehmen und Wohnhäuser bieten bereits kostenlose Ladestationen für Mieter, Mitarbeiter oder Gäste an. Auch Flottenbetreiber steigen mehr und mehr auf Elektrofahrzeuge um, im gewerblichen wie im staatlichen Bereich, wie z.B. Rettungsdiente oder die Post. Sie benötigen ebenfalls eine Ladeinfrastruktur, um ihre Fahrzeuge stets einsatzbereit zu haben. Andere Marktsegmente sind gebührenpflichtig, wie z. B. öffentliche Ladestationen an Autobahnen und in Stadtzentren sowie Ladesäulen auf Einzelhandels-Parkplätzen, wo sie eine zusätzliche Einnahmequelle darstellen.
Unabhängig davon, ob die Ladestationen nun kostenlos oder kostenpflichtig sind, müssen die Betreiber eine Möglichkeit haben, die Nutzung ihrer Infrastruktur nachverfolgen zu können und den Zugang auf autorisierte Personen oder Mitglieder zu beschränken. Gewerbliche Ladesäulen sollten zudem in der Lage sein, den Stromverbrauch oder die Ladezeit pro Benutzer zu erfassen und die Kontoinformationen für die Rechnungsstellung zuzuordnen. Private Ladestationen wiederum müssen so konzipiert sein, dass unbefugte Nutzer sich nicht bedienen können.
RFID und mobile Technologien für sichere und komfortable Authentifizierung an E-Ladesäulen
Eine moderne Authentifizierungslösung auf der Grundlage von RFID- oder mobilen Technologien bietet eine einfache, bequeme und sichere Option für die Benutzerauthentifizierung und Zugangskontrolle beim Laden von Elektrofahrzeugen.
- Bei der Radiofrequenz-Identifikation (RFID) wird eine kontaktlose Karte – z. B. ein Mitarbeiter- oder Mieterausweis oder eine Mitgliedskarte – zur Authentifizierung des Benutzers verwendet. Die Karte hat einen kleinen Chip, der ein Funksignal aussendet, wenn sie sich in Reichweite eines RFID-Lesegeräts befindet.
- Die mobile Authentifizierung nutzt Technologien, die in Smartphones und anderen mobilen Geräten eingebaut sind: Bluetooth® Low Energy (BLE) oder Near-Field Communication (NFC). Der Benutzer lädt einfach eine App auf sein Telefon, die eine Verbindung zu seinen Kontodaten herstellt und mit dem Lesegerät kommuniziert.
In beiden Fällen ist die Authentifizierung für die Nutzer einfach und bequem: Sie halten lediglich ihre Karte oder ihr Smartphone über das Lesegerät, das in die Ladesäule integriert ist, schon werden die Daten übermittelt. Die Kommunikation kann so verschlüsselt werden, dass es fast unmöglich ist, die Kommunikation zwischen dem Gerät bzw. der Karte und dem Lesegerät abzufangen oder die Authentifizierungsdaten zu klonen. Dadurch wird sichergestellt, dass unbefugte Nutzer von der Ladeinfrastruktur ausgeschlossen werden und sensible persönliche oder Unternehmensdaten jederzeit geschützt sind.
RFID und mobile Technologien bieten:
- Sicherheit für Infrastruktur und Daten
- Maximalen Komfort und Sicherheit für den Fahrer
- Flexibilität für Ladestationsbetreiber
Erste Schritte bei der Authentifizierung an Ladesäulen
Worauf sollten Erstausrüster und Tankstellenbetreiber achten, wenn es um eine Authentifizierungslösung für E-Ladesäulen geht? Die Lösung muss sicher sein. Sie sollte zudem einfach zu implementieren und zu aktualisieren sein. Darüber hinaus ist es wichtig, dass sie leistungsfähig und flexibel genug ist, um sich immer wieder neuen Technologie-, Sicherheits- und Funktionsanforderungen in der Zukunft anzupassen.